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Wathlingen (mit
Papenhorst): 1997 feierte die Gemeinde ihre 975 jährige Geschichte. Das
ursprüngliche Bauerndorf erlebte durch die Entdeckung eines Salzstocks
1898 und den anschließenden Aufbau des Kaliwerkes „Niedersachsen“ einen
bedeutenden Aufschwung. 1996 wurde die Kaliproduktion eingestellt. Das
älteste Gebäude der Gemeinde ist die St. Marien-Kirche, deren Ziegelbau
teilweise auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. Für kulturelle Veranstaltungen
engagiert sich der Kulturkreis: regelmäßig werden Ausstellungen, Theateraufführungen,
Lesungen oder Konzerte organisiert. Ein besonderes Ereignis ist im Sommer
das Wathlinger Musikfestival. Mitten im Dorf auf den Straßen spielen verschiedene
Bands Jazz, Rock oder Volksmusik.
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| Adelheidsdorf
setzt sich zusammen aus Großmoor, Adelheidsdorf und Dasselsbruch. Die einzelnen
Ortsteile entstanden bei der Urbarmachung des Großen- oder Müggenburger
Moor, das sich früher von Celle bis Ramlingen ausdehnte. Die Celler Herzöge
machten sich das Moor zu Nutzen und Anfang des 18. Jahrhunderts erlebte
der Torfstich seine Blüte. Adelheidsdorf entstand dabei als Kolonie in den
Jahren 1824 - 1838 entlang der Chaussee von Hannover nach Celle. Das Dorf
wurde 1931 zu Ehren der damaligen Königin Adelheid von England und Hannover,
der Gattin Wilhelm IV, benannt. Dasselsbruch entstand aus dem 1852 erbauten
Hof Dasselsgut. In Großmoor gab es 1914 mit dem Bau der staatlichen Mooradministration
das erste Gebäude. Heute leben hier auf über 33 qkm Fläche nur 2.233 Menschen.
Kühe und Pferde grasen auf den weiten Wiesen; Birken und Ebereschen prägen
die ehemalige Moorlandschaft. Ob auf dem Rücken eines Pferdes, zu Fuß, per
Fahrrad oder auf dem Kutschbock -hier können Sie Natur pur genießen. |
| Nienhagen
(mit Nienhorst) ist eine ehemalige Hagensiedlung, die 1221 mit dem Bau eines
Klosters gegründet wurde. In den 20er Jahren wurden hier große Erdölvorkommen
entdeckt. In den 30er und 40er Jahren war Nienhagen größtes deutsches Erdölfördergebiet.
1993 wurde das ehemalige Betriebsgelände des Erdölproduzenten stillgelegt
und vollständig renaturiert. Nienhagen ist heute ein modernes Dorf mit schönen
alten niedersächsischen Fachwerkbauten. Es gibt ein vielfältiges Freizeitangebot
(z.B. Europabad, Tennishalle, Reithalle...). Der alljährliche Höhepunkt
in der Gemeinde ist das Hachefest, das zur Erinnerung an die mittelalterliche
Gründung der Hagensiedlung gefeiert wird. Nach alter Tradition wird der
Hachefestschmaus eingenommen und anschließend werden die Hachetänze aufgeführt. |